Deutschland und die Arktis – Deutsche Länderpräsentation beim Arctic Circle 2015

Deutschland und die Arktis – Deutsche Länderpräsentation beim Arctic Circle 2015 Bild vergrößern Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (© Deutsche Botschaft) Angeführt vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, informierte eine hochrangige Delegation aus Bundesregierung, Forschung und Wirtschaft die Teilnehmer des diesjährigen Arctic Circle, der größten Arktis-Konferenz ihrer Art in der Welt, über Deutschlands Arktispolitik, Arbeiten deutscher Forschungsinstitute und technologische Beiträge deutscher Unternehmen in der Polarregion. Sowohl aus dem deutschen wie aus vielen anderen Beiträgen wurde sehr deutlich, dass die Herausforderungen in der Arktis nur durch internationale Zusammenarbeit gemeistert werden können.  

Neben Staatssekretär Beckmeyer, der seine Rede unter die Überschrift „Arktis – wirtschaftliche Möglichkeiten und nachhaltige Entwicklung“ fasste, stellte der Europadirektor des Auswärtigen Amts, Botschafter Martin Kotthaus, die Grundsätze deutscher Arktispolitik in Zeiten des Klimawandels dar. Prof. Dr. Karin Lochte und Dr. Uwe Nixdorf vom Alfred-Wegener-Institut / Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung (AWI) sowie Prof. Dr. Michael Eineder vom Deutschen Institut für Raumfahrt (DLR) präsentierten Beiträge deutscher Forschungsinstitute zur Erforschung polarer Fragen. Eine Live-Telefonschaltung zur deutsch-französischen Polarforschungsstation in Spitzbergen und ihrer Leiterin Dr. Kathrin Lang vermittelte den Anwesenden das Gefühl, ganz unmittelbar beim arktischen Forschungsgeschehen zu sein. Dr. Walther Kühnlein, Vorsitzender des Deutschen Verbands für Maritime Technik,  Peter Jochmann von der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt und Robert Howe von bremenports stellten Beispiele aus der deutschen Wirtschaft dar. Für Island von besonderem Interesse war dabei sicherlich das sich derzeit in der Machbarkeitsprüfung befindende Hafenprojekt in Finnafjördur in Nordost-Island.  Deutschlands 75-minütige Präsentation wurde durch eine Videobotschaft von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der die globale Bedeutung der friedlichen Zusammenarbeit und der freien Forschung in den arktischen Gebieten der Erde hervorhob, beschlossen. Als Moderator der Präsentation setzte Dr. Volker Rachold, Generalsekretär des International Arctic Science Committee (IASC) in Potsdam, die einzelnen Themenbereiche der Präsentation in Beziehung zueinander.  

Delegationsmitglieder waren an vier weiteren Plenumsveranstaltungen und Breakout-Sessions beteiligt, zahlreiche Experten aus Deutschland , u.a. vom Ecologic Institut Berlin und vom Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam.  

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