Deutschland und Island

Grundlinien der isländischen Außenpolitik

Island unterhält diplomatische Beziehungen zu praktisch allen Staaten und ist Mitglied vieler internationaler Organisationen. Es tritt aktiv ein für Menschenrechte, friedliche Konfliktlösung, Entwicklung, Welthandelsliberalisierung, Bekämpfung von Meeresverschmutzung und Klimawandel. Daneben beteiligt sich Island mit Zivilkräften an friedenserhaltenden Missionen, Wiederaufbauhilfe und humanitären Einsätzen wie nach dem Erdbeben in Haiti. Das Außenministerium unterhält dafür eine Crisis Response Unit. Island nutzt sein besonderes Know-how in der Geothermie-Energiegewinnung für die Kooperation mit Industrie- und Schwellenländern, aber auch zur Unterstützung von Entwicklungsländern.
Die isländische Außenpolitik konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:
Nordische Zusammenarbeit und Arktispolitik
NATO-Bündnis und Verteidigungsabkommen mit den USA
Europa: EU-Beitrittsverhandlungen, bilaterale Beziehungen zu EU-Ländern, EWR, EFTA, Schengen,  
Russland, China, Indien
Weiteres Anliegen der isländischen Außenpolitik ist die Zusammenarbeit mit anderen kleineren Staaten Europas, insbesondere den baltischen Staaten. Zu Deutschland unterhält Island ein sehr vertrauensvolles und enges Verhältnis.

Weitere Informationen

Merkel-Sigurdardottir Berlin 2011

Besuch von Ministerpräsidentin Sigurdardottir am 11.07.2011 in Berlin

Mitschrift Pressekonferenz Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Ministerpräsidentin der Republik Island, Jóhanna Sigurðardóttir

Mehr lesen:

Gegenseitige Besuche:

Bundespräsident Rau stattete Island einen Besuch im Juli 2003 ab.  

Im Juli 2004 besuchte der Ministerpräsident  von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, Island.

Im Juni 2006 traf Außenminister Walter Steinmeier den isländischen Ministerpräsidenten Geir Haarde in Reykjavik.

Bilaterale Beziehungen

Deutschland und Island